Unterwegs in Gottes Schöpfung
Begleitet von diesem Motto brachen zu Ende der Sommerferien 2016 zehn Jugendliche zwischen neun und zwölf Jahren und fünf Betreuer auf, die Natur rund um die eigene Heimat zu erkunden. Mit dabei war Philipp Tecklenburg, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Schillingstadt, Schwabhausen und Windischbuch.
Nach einer Andacht in der Schillingstädter Kirche starteten die Wanderlustigen. Es ging an den neu errichteten Windkraftanlagen vorbei nach Angeltürn. Da war es auch schon Zeit für eine längere Pause mit „Brot, Bückschewörscht un G´müs“, bevor die Truppe nach Boxberg auf den Schlossberg weiter marschierte. Hier gab es viel zu entdecken: den etwas gruseligen Tunnel, den Burggraben, viele versteckte Pfade und den Wehrturm mit herrlichem Blick auf Gottes Schöpfung. Diese machte Pfarrer Tecklenburg sogleich in einer Andacht zum Thema. Das Tagesziel war nicht mehr fern. Im Baumhaus des Waldseilgartens der Lazy Bones richteten die Jugendlichen ihr Nachtlager ein. Gemeinsam Feuer machen, Essen kochen, Gebete und Lieder am Lagerfeuer, Stockbrot, lustige Spiele, interessante Gespräche bei Sonnenuntergang.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück und einer Morgenandacht weiter. Lina, Cheyenne und Max hatten es schwer, denn als sie an der Reihe waren, mit Hilfe einer Karte den richtigen Weg zu finden, war dieser am Bosch-Prüfgelände versperrt und so mussten sie einen möglichst kurzen Umweg suchen. Ziel war für die Mittagspause der Spielplatz in Windischbuch. Über den Schollhof wanderte dann die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt in Schillingstadt, wo sich die Kinder zum Abschluss ein Eis bei heißem Sommerwetter verdient hatten.
32 Stunden und knapp 25 km waren die Wanderer unterwegs in Gottes Schöpfung, egal ob evangelisch oder katholisch. Es waren alle dazu eingeladen, die eigene Heimat und ihre Umgebung näher kennen zu lernen. „Schön war´s, aber ich bin fertig!“, da waren sich die jungen Wanderer einig.





















